NATURA-Hof

Traditionelle abendländische Medizin

Das besondere Anliegen dieses Medizinzweigs innerhalb der Akademie ist das Erforschen und Bewahren alten Wissens sowie die Integration des überlieferten Erfahrungsschatzes in die heutige Heilkunde.

Der lange Erkenntnisweg der Menschheit hat im Abendland zum zeitgenössischen materialistischen Weltbild geführt. Die wissenschaftlichen Systeme dieses Weltbildes gewinnen ihre Kenntnisse aus der Analyse des Stofflichen. Ihre Ursprünge liegen in den jahrtausendealten Lehren.

Anders als heutige Naturforscher haben die ersten Wissenschaftler immer das Geistartige in allem berücksichtigt. Ihre Erkenntnisse beruhen auf den Lehrsätzen des Hermes Trismegistos. Ihr Bestreben ist es, das Geistartige in der Materie zu erkennen, es freizusetzen und somit nutzbar zu machen. Dieses Wissen läßt nicht nur das Wesen der Natur erkennen, sondern auch die Ursachen von Krankheiten, die Natur der Heilmittel und geeignete Wege zu einer Heilung. Somit hat der Einzelne auch die Möglichkeit zur Gestaltung seines Lebens im Einklang mit der Natur.

Weil sich die Wissenschaften aber von ihren Ursprüngen trennten - Chemie von Alchimie, Physik von Metaphysik, Astronomie von Astrologie, Psychologie von Spiritualität - sind sie für die Menschheit in ihrer einseitigen Betrachtungsweise zu einer einseitigen und nicht immer wirklich helfenden Richtung geworden.
Es ist daher notwendig, diese einmal geschaffene Trennung wieder aufzuheben.

Indem moderne Kenntnisse mit dem Wissen der Anfänge in Einklang gebracht werden, lassen sich neue wesentliche Erkenntnisse für eine menschengerechte und vom Dogma befreite Heilkunde finden.
Dies zu vermitteln und die Sinne für das Wesentliche zu schärfen, ist das Anliegen unserer Aktivitäten.