NATURA-Hof

Studienreisen u. a. Aktivitäten

Die Akademie hat sich zum Ziel gesetzt immer wieder Städte, Stationen und Institutionen rund um das Leben von Samuel Hahnemann und der Klassischen Homöopathie aufzusuchen. Darberhinaus inizieren wir verschiedene Veranstaltungen für die Studierenden als auch die Öffentlichkeit. Einen kleinen Einblick in unsere Aktivitäten erhalten Sie hier:

Reise: Leben und Wirken Dr. Hahnemann rund um Dresden 4-Tages Reise in den Pfingstferien 2009. Dies war gleichzeitig die Abschlussreise der Studienabschlussklasse 2009; Prüfung war am 31.01.2009 - wir gratulieren allen erfolgreichen Studenten!

Reise: Tessin (u.a. Clinica Santa Croce, Orselina und Besuch bei unserem Hauptdozenten Roland Methner) 8-Tages Reise im August 2010 Dies war gleichzeitig die Abschlussreise der Studienabschlussklasse 2010 - auch hier gratulieren wir unseren erfolgreichen Studenten!

Die nächste Klassen-Abschlussreise führt und vom 25. bis 28.10.2012 nach Köthen zum internationalen Kongreß der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Homöopathie siehe www.Wisshom.de

am Grab Samuel Hahnemanns in Paris

Paris - oder "auf den Spurren von Mélanie und Samuel Hahnemann" - ein Reisebericht
Es war schon etwas Besonderes mit dem Abschluss der Klassischen Homöopathen 2007. Am Abschlußabend überreichten Sie uns eine Reise nach Paris zu den späten Wirkungsorten Samuel Hahnemanns und seiner zweiten Frau Mélanie, sowie zu seinem Grab. 13 Jahre lang lebte und heilte Samuel Hahnemann in Köthen, als am 7. Oktober an einem kalten, nebligen Tag mit der Postkutsche die französische Marquise Marie Mélanie d´Hervilly ankam. Sie hatte ein Leiden das sie von Hahnemann kuriert haben wollte. Während der dazu nötigen Konsulationen verliebten sich die beiden ineinander und am 18. Januar 1835 wurden sie kirchlich getraut.
Schnell entstand der Wunsch nach Paris in Mélanies Heimat umzusiedeln. Schon nach kurzer Zeit fanden die beiden für sich, die Angestellten und die in Planung befindliche Praxis ein geräumigenes Anwesen in der Rue Madame Nr. 17. Bald darauf hatte Samuel Hahnemann in Zusammenarbeit mit seiner Frau Melanie einen solchen Zulauf, dass das Haus zu klein wurde und sie in die Rue de Milan am Rande der Stadt zogen.
Ihre Arbeitsweise war wohl geprägt von ihrer großen Liebe und der gegenseitigen Achtung über das Wissen rund um die Anwendung der Homöopathie. Die Anzahl der Medikamente, die die Hahnemanns verschrieben war verhältnismäßg gering. Nur etwa 143 Homöopathika waren damals geprüft.
Gertrud und ich konnten auf unseren Erkundungen in dieser lebendigen und weltofffenen Stadt verstehen, dass das Ehepaar Hahnemann sich den Pariser Lebensstil aneignete und große Sorieen und Empfänge in ihrem Haus in der Rue de Milan gaben. Man kann lesen, dass Hahnemanns letzte Zeit in Paris so glücklich war, wie keine Zeit zuvor.
Er arbeitete auch in seinem letzten Lebensjahr, doch seine Gesundheit war angegriffen und er hatte ein hohes Alter erreicht. Einige Tag nach seinem 88. Geburtstag erkrankte Hahnemann. Nach zehnwöchigen Krankheit starb Samuel Hahnemann am frühen Morgen des 2. Juli 1843 friedlich in seinem Bett. Sein Grab auf dem Friedhof von Montmartre hat die Inschrift NON INUTILIS VIXI (Ich habe nicht umsonst gelebt).
Später wurde er auf den Prominentenfriedhof umgebettet und sein Grab wurde würdig gestaltet. Es ist bis heute ein Anlaufpunkt für Homöopathen und Homöopathinnen aus aller Welt. Auch für uns beide, Gertrud und mich, war es der Höhepunkt unserer kleinen Bildungsreise in Sachen Homöopathie und der Hahnemanns. Wir waren in der Stadt der Liebe auf den Spuren einer großen Liebe.

 

am Thriumphbogen

Ein weiterer Höhepunkt an Studienreise war der Besuch in Stuttgart:

Prof. Dinges im Archiv d. Geschichte der Medizin

Professor Dinges zeigt den Studierenden der Akademie bei ihrem Studienausflug nach Stuttgart zum Institut der Robert Bosch Stiftung Orginalgegenstände aus dem Leben Samuel Hahnemanns.

Akademie - Studienausflug des Homöopathie-Hof nach Stuttgart zum Institut für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung
Die IGM beherbergt das weltweit bedeutendste Archiv zur Geschichte der Homöopathie:
- Nachlässe von Samuel Hahnemann (1755-1843). Es finden sich dort unter anderem Werksmanuskripte, Krankenjournale, Patientenbriefe, u.a. auch Schriftstücke von seiner zweiten Frau Melanie, geb. d`Hervilly (1800-1978) sowie von Clemens (1785-1864) und Friedrich (1828-1910) von Bönninghausen.
- Schriftgut von homöopathischen Ärzten sowie dem Deutschen Zentralverein und der Internationalen Liga homöopathischer Ärzte; von Patientenvereinigungen für Homöopathie und Naturheilverfahren.

Eine Sammlung von Objeten zur Klassische Homöopathie kann besichtigt werden. Die Bildersammlung umfasst mehrere Bilder zur Geschichte der Homöopathie in der ganzen Welt.

Die Bibliothek hat derzeit einen Bestand von 30000 Monographien und Zeitschriften; etwa 5000 Bände betreffen die Homöopathie. Diese bilden die Spezialsammlung des Instituts, die einzigartig in der Welt ist.

Soviel wussten wir schon durch unsere Kontaktaufnahme mit dem Institut. Ein Termin für die Besichtigung und Führung wurde mit dem 13. Juni gefunden. Wir waren ganz gespannt was uns in Stuttgart erwartet. Schon früh trafen wir uns am Homöopathie-Hof in Laub.
Sehr gefreut hat uns die nette Bewirtung und der sehr freundliche Empfang im Haus der Homöopathie durch Professor Dinges. Nachdem Akademieleiter Michael Leisten die Homöopathie-Studierenden und den Lehrbetrieb vorgestellt hatte erläuterte Professor Dingen sehr anschaulich den Weg der Exponate rund um Hahnemanns Nachlass über
Dr. Haehl bis zu Robert Bosch und letzlich hinein in dieses Institut. Er zeigte uns das Orginalwerk von Hahnemanns Organon. Man fühlte sich in dem Moment von Hahnemann selbst gemahnt "machts nach aber machts genau nach".

Sehr gedultig beantwortete Professor Dinges die Fragen der Homöopathie-Studierenden. Nach diesem angeregten Gespräch wurden uns einzelne Objekte, wie die Orginalapotheken von Samuel Hahnemann, sein Reiseapotheke in Federkielen verpackt - damit sie auf Postkutschenreisen nicht wie Glas zerbrechen kann - gezeigt. Viele Gegenstände aus dem persönlichen Gebrauch Hahnemanns konnten aus nächster Nähe betrachtet werden. Orginalausgangsstoffe von Homöopathika usw.
Homöopathen-Herz was willst du mehr!
Nach dem Eintrag in das Institusbuch bedankte sich Akademieleiter Michael Leisten herzlich und fränkisch bei Professor Dinges für seine Ausführung mit einem Boxbeutel Frankenwein und sprach eine Gegeneinladung aus.
Nach der Zeit im Archiv und dem Begutachten der Sammlung ging es weiter hinüber in die Räume der Bibliothek. Dort wurden wir von den ebenfalls sehr freundlichen Biblothekarinnen geduldig in den Aufbau und Ablauf der Bibliotheksnutzung eingewiesen. Hier wird eine Schatz an homöopathischen Wissen und Erfahrung aufbewahrt, den es zu nutzen uns anzuwenden gilt.
Deshalb hier einige Informationen darüber. Die Bibliothek ist öffentlich zugänglich. Der größte Teil der Bestände und die gesamte homöopathische Sammlung können über den Online-Katalog recherchiert werden.
Zur Ausleihe ist folgendes zu sagen. Neben der Ausleihe im Großraum Stuttgart können Benutzer Bücher über die Fernleihe (Bibliothekssiegel: Stg 255) anfordern oder im Lesesaal des IGM einsehen.
Noch voll der Eindrücke der Exkursion ging es nahtlos in das Alternativprogramm über, das da hieß Innenstadt mit Café-Besuch, bei einem Fußball-Weltmeisterschaftsspiel zwischen Frankreich und der Schweiz. Es war wirklich ein Erlebnis die freudigen Anspannung vor dem Match an der Fanmeile mitzuerleben. Mittlerweile wissen wir, dass das Spiel unentschieden ausging. Nach einer ruhigen Heimfahrt kamen wir alle wohlbehalten wieder am Homöopathie-Hof an.

Hier für alle Interessierte die Adresse des IGM:

Institut für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung
Straußweg 17
70184 Stuttgart

 

in der Bibliothek

Übergabe der Spenden

Die Akademie hat auch eine Veranstaltungswoche rund um das schwierige Thema Krebs konzipiert und in Kooperation mit der VHS Kitzingen durchgeführt:
Krebswoche zahlt sich im doppelten Sinn aus
Besucher der Veranstaltungsreihe spenden über 1.000 Euro - Geld geht an die Kinderkrebsstation Regenbogen

Nicht nur informativ, sondern auch finanziell war die Kitzinger Krebswoche ein Gewinn. Über 1.000 € kamen bei Spenden zusammen.
Genau 1.095,22 € konnte Christel Lochner von der Elterninitiative leukämie- und tumorkranker Kitzinge Würzburg e.V. in Empfang nehmen. Der Hauptinitiator Michael Leisten, HP und Homöopath war darüber sehr erfreut Gertrud Leisten vom Homöopathie-Hof in Laub und Richard Arndt-Landbeck von der Kitzinger Volkshochschule bedankten sich bei dieser Gelegenheit bei den 630 Besuchern, die vom 6 bis 11. November 2006 die gemeinsam durchgeführte Veranstaltungswoche "Leben mit Krebs" besucht und diesen erfreulichen Betrag zugunsten der Station Regenbogen an der Universitäts-Kinderklinik Würzburg gespendet hatten.
Die Elterninitiative unterstüzt seit 1983 ehrenamtlich Familien, deren Kinder an Krebs erkranken. Mit Hilfe der Spendengelder werden unter anderem die familiegerechte Ausstattung der Station, Elternwohnungen in der Nähe der Klinik, zwei ambulante Krankenschwestern für die Zeit nach dem Klinikaufenthalt, die Forschungsarbeit sowie Familien, die durch die Krankheit der Kinder in finanzielle Not geraten, unterstützt. Gertrud Leisten und Richard Arndt-Landbeck bedankten sich auch noch einmal bei den beteiligten Referenten, der Schirmherrin Ilse Glos (Ehefrau von Bundeswirtschaftsminister Michael Glos) sowie den vielen Helfern beim abschließenden Aktionstag im Homöopathie-Hof in Laub für ihr ehrenamtliches Mitwirken. Ihr Dank gilt auch den Verfassern der zahlreichen postitiven Zuschriften und Mitteilungen, die nach der Krebswoche bei den Veranstaltern eintrafen.

 

Eine neue Tradition ist in der Akademie entstanden:
Homöopathie-Hof Wandertag am Faschingssonntag
Bereits im Jahr 2007 wanderten wir in einer kleine Gruppe durch den Steigerwald. Aus diesem Anfang bildet sich nun eine Tradition. Wir laden zum Gedankaustausch, Kennenlernen der Studenten und Freunde des Homöopathie-Hof untereinander, gesundem Start in den Frühling, bei hervorragender Organisation ein. Die Wanderungen finden bei jedem Wetter nach dem Motto "Schlechtes Wetter gibt es nicht - nur unpassende Kleidung" statt. Bisher war uns jedoch die Sonne hold.
Familienanghörige sind ebenfalls herzlich willkommen!

Die Wegstrecken sind für geübte Wanderer sowie für kleine und große Spaziergänger unterschiedlich lang ausgearbeitet. So wird unterwegs für Speis und Trank gesorgt und erst Recht am gemeinsamen Ziel zünftig gefeiert.

Die perfekte Organisation (Proviant, PKW für müde Wanderer, PKW-Abholdienst, hom. Reisetaschenapotheke für Blasen etc.) übernahm 2007 und 2008 Herr Hans Henke (Student im zweiten Semester). Vielen Dank lieber Hans, nochmals an dieser Stelle!
Diesmal führte unser Weg, bei strahlendem Frühlingssonnenschein, durch den heimischen Steigerwald von Ebrach, nach Ebersbrunn bis zu unserem Ziel in Michelau im sog. "Hexenhäusle".

Dabei waren 2008:
Familie Henke, Familie Stenglein, Familie Bodenstiener, Frau und Herr Köhler, Frau und Herr Auer, Frau und Herr Uhl, Frau Sehne, Frau Richter mit Partner, Frau Barthel, Frau Rosentritt, Frau Gössmann, Herr Tröppner, Familie Leisten und einige Vierbeiner...
schön war´s!

Im nächsten Jahr, wieder am Faschingssonntag, wollen wir auf einem Rundweg zum "Hummelhof" wandern. Bitte melden Sie sich rechtzeitig an!

 

am Lago Magiore

Begegnung der besonderen Art:
Fachlicher Austausch in der homöopathischen Krebsklinik des Dr. Spinedi und Dr. Wurster.
Als "Begegnung der besonderen Art" bezeichnete Roland Uhl, ehemaliger Student der Akademie das, was er zusammen mit seiner Frau Petra im Urlaub am Lago Magiore in der Schweiz erleben durfte.
Durch die Ausbildung in Klassischer Homöopathie und der damit verbundenen Beschäftigung mit den Behandlungsstrategien von Krebs sensibilsiert, wußten beide von der Krebsklinik.
Da der Ort sich nicht unweit ihres Hotels befand unternahmen Sie einen Besuch in die homöopathische Krebsklinik. Erfreulich und überraschend war die freundliche und kollegiale Art des Umgangs von Dr. Spinedi persönlich, sowie von Frau Keller und Dr. Jens Wurster. Roland durfte bei den fachlichen Gesprächen dabei sein und wußte das ein oder andere dazu beizusteuern. Es war laut eigener Bekundung ein großer Moment in seinem homöopathischen Leben.
An dieser Stelle sei nochmals Dank seitens der Akadmie gesagt für den offenen fachlichen Austausch mit einem unserer Absolventen.
Wir wünschen an dieser Stelle der Klinik sowie Dr. Spinedi und Dr. Wurster samt Team alles Gute und viele Therapieerfolge. Eine Gegeneinladung wurde ausgesprochen.
Alles Gute in die Schweiz.

 

Frau Keller und Dr. Spinedi

Für viele Menschen mit dieser schlimmen Diagnose ist die Klinik ein wichtiger Hoffnungspunkt geworden.

Dr. Wurster in seinem Büro